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Das perfekte Dinner Berlin und das Selbstgemachte
abgelegt im Archiv Das perfekte Dinner von Jörg Schumacher am 07.02.10
Das perfekte Dinner Berlin und das Selbstgemachte
Die Frage aller Fragen bei der Vox-Soap "Das perfekte Dinner" scheint mir immer außer der nach den Vegetariern die Frage zu sein: "Hast Du xyz selbst gemacht?" So auch wieder in der 5.KW 2010, als sich Liza, Desi, Barbara, Michael und Patrick in Berlin trafen. Das wirft grundsätzliche Fragen auf. Für mich leidet jedes noch so perfekt gekochte und servierte Dinner darunter, dass der Gastgeber ständig unterwegs ist. Das Essen servieren zu lassen könnte der Atmosphäre gut tun. Eigentlich wäre es auch konsequent, zusätzlich eine Küchenmannschaft zu engagieren, die das Essen auf den Punkt zubereitet. Aber so ist das nicht gewollt und deshalb artet die Senderreihe regelmäßig in eine Variante von "Rach, der Restauranttester" aus.

Aber zurück zum Selbstgemachten: Liebe Gastgeber, Ehrlichkeit wird nicht honoriert. Warum soll die Verwendung eines Soßenbinders eine lässliche Sünde sein, das Aufmontieren einer Fertigsoße dagegen eine Todsünde? Vermutlich hat Michael wegen der blöden Soße zu wenig Punkte erhalten - obwohl er halt nur Patrick nicht wirklich überzeugen konnte. Zu wenig Punkte bekam auch Barbara, deren souveräner Auftritt das Zeug zu 40 Punkten hatte. Insofern hat Babara korrekt gewonnen, schien mir aber mit 33 Punkten deutlich unterbewertet.

Bezüglich der ständigen Mäkelei an diesem und jenem hätte ich einen Vorschlag: Ein Sternekoch tarnt sich als Teilnehmer und bereitet am letzten Abend in einer Profi-Küche zusammen mit seinem Sous-Chef das Menü zu. Ich wette, dass er keine Chance auf einen Gewinn hat, oder liege ich falsch?

Berlin Holga Cliche © boliston

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Wozu DVB-T über WLAN im Haus verteilen?
abgelegt im Archiv Kommentiert von Jörg Schumacher am 05.02.10
Wozu DVB-T über WLAN im Haus verteilen?


Die Frage, warum ich mir ein Gerät kaufen sollte, mit dem ich DVB-T über WLAN im Haus verteilen kann, stellte sich mir beim Lesen des Beitrags DVB-T über WLAN im Haus verteilen. Eben weil bei mir der Empfang für DVB-T mit einem DVB-T-Stick unmittelbar am Rechner nicht ausreicht, habe ich eine Außenantenne mit einem Antennenverstärker und ein Antennenkabel zum Stick. Aber das kann ja ausschließlich meine Sicht der Dinge sein, weil ich halt keine Situation kenne, in der mir ein solches Gerät sinnvoll erscheinen würde.
Auch verwirrte mich der Satz im Teaser "Das ist nicht unbedingt immer in der Nähe des Fernsehers." Mir scheint nach dem Lesen des Beitrags eher der Fall zu sein, dass es sich bei PCTV W-LANTV um eine Lösung für Computer handelt. Denn für den Empfang und zur Steuerung von PVR-Funktionen ist die Software TVCenter 6 erforderlich.

Ich kenne noch kein Fernsehgerät, dass über diese Software im Netz bereitgestellte DVB-T-Streams wiedergeben könnte. Das kann noch nicht einmal mein hervorragend für das Abspielen von Medien über das Netzwerk optimierter LG Network Blu-ray Player BD390. Ich wünsche mir ein Gerät, das kein PC ist, das man an ein Fernsehgerät anschließt und dann über WLAN oder LAN aus dem Internet solche Angebote wie RTLnow, Voxnow, arte + 7 oder der ZDF Mediathek abspielt.

Aber wenn es dann schon eines Computers bedarf, um das zu tun, dann empfehle ich ein Zubehör wie das Mini-Keyboard von Cideko mit Bluetooth-Tastatur, dass ich heute bei Magnus entdeckt habe. Gibt es bei Amazon für ca. 80 Euro.

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Grauer Donnerstag? Dann lach mal wieder...
abgelegt im Archiv Alternativ von Jörg Schumacher am 04.02.10





Wer das Leben zu ernst nimmt, der wird darunter leiden. Irgendwann auch körperlich. Aber wer dagegen regelmäßig lacht und Spaß hat, der lebt gesünder. Diese Binsenweisheiten liest und hört man überall. Ich lebe gut, ich hatte jedenfalls heute den ganzen Tag meinen Spaß mit einem kurzen Video-Schnipsel. Der Hauptdarsteller des auf YouTube veröffentlichten Videos und seine Freunde haben heute ebenfalls noch über die Aktion lachen können.

Außer dem Spaß, den ich hatte, habe ich meinerseits über die dahinter stehende Technik nachgedacht. Wer einen passenden Handy-Vertrag, ein geeignetes Handy mit YouTube-Funktionalität und natürlich eine stabile Datenanbindung hat, der kann praktisch von überall wie ein Online-Reporter agieren und Clips ins Internet stellen. Und ehrlich, wer sieht dem Video schon an, dass es mit einem Handy gemacht wurde? Ich weiß auch, mit welchem: dem LG KF750 Secret
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Werbung für illegalen Streaming-Dienst – aktuelle Kinofilme im kostenlosen Stream?
abgelegt im Archiv Kommentiert von Jörg Schumacher am 02.02.10
Also ich wusste bis dato nicht, dass die unter Kino.to agierende auch deutschsprachige Seite seit längerem Hunderte aktuelle Kinostreifen per Streaming-Verfahren anbietet. Dieses Verfahren ist unbestritten illegal, weshalb die Anbieter sich wohl auch nach Tonga verzogen haben. Denn .to ist die offizielle Länder-Domain (ccTLD) von Tonga. Und diesem Inselstaat im Südpazifik wird es sicher Geld einbringen, seine Länder-Domain zu verkaufen - denn mit den knapp 100.00 Einwohnern der Freundschaftsinseln ist sicher kein großes Geschäft zu machen.

Im Gegenzug genießen die Bertreiber der Webseiten offensichtlich einen gewissen Schutz. Dennoch hat ein deutsches Gericht das Unternehmen und den Host-Provider abgemahnt und eine einstweilige Verfügung erlassen - wie einem Artikel bei Magnus, Sat+Kabel zu entnehmen ist. Aber zu lesen ist auch, dass die Unternehmen nicht reagiert haben - Tonga machts möglich.

Das Interessante für mich an dieser Meldung ist die Verbreitung von Informationen über die Webseite mit dem illegalen Streaming-Dienst. Mich interessiert deren Angebot nicht, aber irgendwie entsteht durch solche Meldungen vermutlich auch eine gewisse Neugierde auf das Angebot. Das kann eigentlich nicht gewollt sein.
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Das perfekte Dinner Kiel ohne Döner
abgelegt im Archiv Das perfekte Dinner von Jörg Schumacher am 31.01.10
Das perfekte Dinner Kiel ohne Döner
Kann ein Döner Sünde sein? Für mich nicht. Ich war in der 4.KW 2001 wieder einmal in München und hatte bis auf Mittwoch jeden Tag einen Döner zum Abendessen. Leider keinen mit Lammfleisch, sondern mit Puten- bzw. Hühnchenfleisch. Highlight war am Dienstag, da war die Teigtasche grad frisch gebracken. Mein perfektes Dinner in dieser Woche war ein Abendessen im indischen Restaurant "Guru" in der Wasserburger Landstraße, ich kann das Restaurant nur empfehlen.

Das Dönerthema mit dem immer seltener enthaltenen Lammfleisch hat für mich eine Parallele zur Vox-Sendung "Das perfekte Dinner". Da ich nicht eine einzige Sendung gesehen habe, musste ich die Rezepte der Kieler Woche, die im eigentlichen Sinne keine Kieler Woche war, nachschlagen. Ziegenkäse und Büffelmozzarella von Carina waren für Dinnerverhältnisse mutig, Derek traute sich an gebacke Bananen und andere exotische Zutaten, Thore wollte wohl mit einem Filet von Highland Cattle punkten. Beim Lesen von Tines Rezept für Seeteufel-Zimt-Spieße an Kurkumareis und Safransoße, dazu Salat mit Nüssen lief mir das Wasser im Mund zusammen.

Die Woche gewann Hauke mit 30 Punkten knapp vor den Verfolgern, aber auch ohne den Mut, mit Lamm, Kaninchen oder gar Reh ein Risiko einzugehen. Mit solchen Genüssen kann man ein perfektes Dinner in Deutschland wohl nicht gewinnen - mindestens ein Teilnehmer ist nach meiner Erinnerung bisher immer dabei gewesen, der an diesen Fleischsorten etwas auszusetzen hatte. Ich finde in diesen Runden schon Kalbsmedaillons und Riesengarnele an Pilzen und kleinen Rosmarinkartoffeln reichlich mutig. Daher: Glückwunsch, Hauke.

Highland cattle or Curious Hairy Coo © adulau
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