Überallfernsehen? Kostenlos? Lächerlich, sogar ohne die Rundfunkgebühren einzubeziehen. Denn es gibt weiße Flecken auf der Karte der Empfangsprognose für DVB-T – nicht nur in Döbeln, auch anderswo in Sachsen und sicher auch andernorts. Das heißt, selbst mit Außenantenne, die bisher treu ihren Dienst verrichtet hat, kein DVB-T. Wenn ein Mieter nicht auf SAT ausweichen kann, dann ist nach dem Abschalten der analogen Ausstrahlung zappenduster. Das was ich letztens bei Televison Zwickau, dem einzigen verbliebenen Analogangebot im Zwickauer Raum, sehen konnte – Schwamm drüber.
Wenn also keine Alternative besteht, kommt der plötzliche Kabel-Monopolist auf den Plan, erhöht die Preise von 120 auf 160 Euro und droht gleichzeitig bei Einspruch mit der Kündigung. Und der verängstigte Bürger, dem sein geliebtes Fernsehen zu entschwinden droht, zahlt. DVB-T eine neue Qualität? Nein, ein Geschäft für viele auf dem Rücken der Verbraucher.
[Viele haben Angst, abgeschaltet zu werden]
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