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So geht es
von Jörg Schumacher am 26.12.09

Moderne MediaPlayer spielen so ziemlich alle Video-Formate ab, die ihnen vorgelegt werden. Mein Blu-ray Player LG BD390 und das Fernsehgerät stellen sich ein wenig an, was das Abspielen von DVD-Ordnern und anderen MPEG-Formaten betrifft. Deshalb habe ich angefangen, geeignete Filmmitschnitte aus dem Fernprogramm so zu konvertieren, dass der verfügbare Platz auf dem Display optimal gefüllt ist. Vor allem habe ich mich mit dem Problem beschäftigt, die unterschiedlichsten Formate aus meinen Mitschnitten so zu bearbeiten, dass die störenden schwarzen Balken entfernt werden. Die Lösung ist ein wenig tricky, aber mit ein wenig Übung schnell erlernt. Ich habe üblicherweise die Mitschnitte im MPEG-Format vorliegen, weil ich eine DVB-S Fernsehkarte im PC verwende. Eine direkte Aufnahme im DivX-Format wäre zwar möglich - viele einschlägige Foren raten aber davon ab.
Durch die Bearbeitung wird der Mitschnitt zurechtgestutzt (gecroppt) und in den AVI-Container gepackt. Ich verwende dazu das Programm VirtualDub-MPEG2. Das ist das Freeware-Tool VirtualDub mit einem Zusatzfeature für Mpeg und Mpeg2. Dieses Zusatzfeature ist nötig, weil der Mitschnitt über meine TV-Karte im Format MPEG2 erfolgt. Für die Videokonvertierung ist ein DivX-Codec erforderlich. Für DivX-zertifizierte Geräte und die üblichen MPEG-Dateien geeignet ist die integrierte Voreinstellung "Home Theatre". Das Croppen erfolgt mit dem integrierten Filter in VirtualDub-MPEG2 mit dem Namen "nulltransform", der über ein spezielles Fenster Steuerelemente bereitstellt, mit denen das Bild beschnitten wird. Falls mehr als eine Tonspur vorhanden ist, kann die AC3-Spur uncodiert übernommen werden, bei anderen Tonspuren ist eine Transformation in MP3 zu empfehlen. Was dann noch fehlt, ist jede Menge Zeit - Harry Potter beispielsweise ist auf einem vergleichsweise langsamen Rechner 6 Stunden konvertiert worden, wobei ich allerdings Wert auf Qualität gelegt hatte.
Bleibt die Frage, ob sich der Aufwand lohnt. Die Antwort ist "Jein". Eigentlich lohnt sich das Verfahren wirklich nur für die wenigen Perlen im Fernsehprogramm, Dokumentationen, Serien, Reisebilder, Märchenfilme. Für Filme, die ohnehin alle Jahre wieder auf dem Bildschirm erscheinen, ist der Aufwand eigentlich zu hoch - aber das muss jeder selbst entscheiden.
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Wong
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Kommentar von:
Fernsehprogramm mit Erinnerungsfunktion
(14.01.10 13:07 Uhr)
Super Idee - danke für den Tipp! Du sprichst von "Perlen im Fernsehprogramm" - meistens laufen die ja häufiger im TV als man denkt! Nur hat man sie nicht auf dem Schirm. In dem Zusammenhang ganz hilfreich ist das verlinkte TV-Programm (von moviepilot). Da kann man Filme vormerken und wird dran erinnert, wenn sie auf irgend einem Sender mal wieder wiederholt werden. Und kann dann schön mitschneiden...
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