
Das war ja wieder ein Geprahle, Gemaule und vor allem ein Genörgel von "Nein, diese Zutat ist nicht meins, esse ich nicht, mag ich nicht". Es trafen sich in der 44.KW 2008 zur Vox-Sendung "Das perfekte Dinner" zur Bonner Runde Ulli, Philipp-Yves, Beate, Nicole und Katharina. Es war eine Runde von sich selbst Überzeugten, die irgendwie außer ihren Befindlichkeiten kaum Bezug zum Gastgeben zu haben schienen. Bis Freitag lag der Punktedurchschnitt bei 24,5 Punkten und Philipp-Yves mit 29 Punkten in Front. "Wild auf Bonn" schien mir ein typisches Beispiel dafür zu sein, wie weit ein Politiker selbst auf der dritten Reihe den Bezug zu aller Realität verlieren kann Leber (Salbeileber vom Rehbock auf Feigenmus mit rotem Pfeffer und Salat) zur Vorspeise! Mir würde das nix ausmachen – aber für andere würde ich das nur nach vorheriger Erkundigung kochen. "Pudding kann jeder, aber …" eine wirklich saure Nachspeise (Basilikum-Rosmarin-Creme mit Himbeersoße im Glas) kann eben nur servieren, wer sehr von sich überzeugt ist. Wenn dann noch die Gäste nicht in der Lage sind, die Nachspeise zusammen mit dem Dessertwein zu genießen – selber schuld, aber dennoch her mit mindestens 8 Punkten? Irrtum: 4, 5,5, 7 – das ist deutlich nicht gut gelaufen. Nicole setzte der Runde am Freitag die krone auf – aber auch nur mit 24 Punkten. Fazit: Noch mehr solche Nörgelwochen und die Sendung erübrigt sich irgendwann.
Foto: © kevinmcclemens
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