
Vielleicht sehe ich die Sache zu schwarz. Als sich die gesellige Dinnerrunde in Bonn, bestehend aus der späteren Gewinnerin Ulla, Atina (nein, nicht anita, das ist die Mutter), Mathias, Peter und Alexander zur Vox-Senderreihe "Das perfekte Dinner" traf, da hatte ich den Eindruck, die ganze Kocherei hätte sich totgelaufen. Die Teilnehmer sollten sich fast alle noch einmal das Motto der Sendung vergegenwärtigen: Es geht um das "perfekte Dinner", nicht um "Was hat mir am besten geschmeckt." Der einzige Gast in meiner Erinnerung, der das wirklich so sah, war der musizierende Australier Rob. Der hatte für jedes noch so exotische Gericht nette Worte und fühlte sich bei jedem Gastgeber wohl – ich wäre genau so. Auch den Exoten von Atina Poularden-Zimtspieße mit Safran-Tomaten, Quinoa und zweierlei Chutney hätte ich gern gekostet und vermutlich aufgegessen – schon aus Respekt vor dem Gastgeber.
Foto © Nesta Vazquez
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