
Als sich in der 6. KW 2009 die Dinnerrunde in Frankfurt traf (am Main, so korrekt möchte der Chronist denn doch schon sein), da mussten Barbara, Aldina, Matze, Rafael und Bridgelehrerin Heide fast ohne mich auskommen. Ich fühlte mich die ganze Woche wie mit einem Aquarium im Kopf, mit gut Hören und sehen war nicht viel. Das hat die Beteiligten sicher nicht gestört, als sie Barbara mit 35 Punkten zum Sieg verhalfen und Rafael mit 16 Punkten weit abgeschlagen die rote Laterne verpassten. Ich hatte bei Kochbar mal einen Blick in die Runde riskiert und dabei erstaunt festgestellt, dass Bridge offensichtlich eine erlernbare Wissenschaft ist (also nix für mich). Lustig fand ich die Verwunderung von Bridgelehrerin Heide, in einer Runde zu sitzen, die das Spiel überhaupt nicht kannte: Sie würde sonst nur Leute kennen, die Bridge spielen. So geht's im Leben.
Foto: © James Disley
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