
Zur Doku-Soap "Das perfekte Dinner" des Fernsehsenders Vox trafen sich in der 50.KW 2007 in Garmisch-Partenkirchen Thomas, Klaus, Andreas, Andrea und Saskia. Drei Bayern, davon einer Vegetarier und zwei Westfalen bildeten eine Runde, in der der Sieger Thomas unverdient nur 38 Punkte erhielt – eine(r) ist immer dabei, der keine 10 Punkte vergibt und damit die 40 Punkte verhindert.
Bemerkenswert in dieser Woche war der Umgang mit Andreas, dem Vegetarier in der Runde. Mir ist nicht wirklich klar, warum es so wenig Gastgeber gibt, die mit Vegetariern etwas anfangen oder sich wenigstens in die Gedankenwelt hineinversetzen können. Ich fand es schon ein wenig krass, dem guten Andreas, der völlig korrekt die Runde nicht im unklaren lassen wollte und sich als Vegetarier zu erkennen gab, eine Fleischbrühe vorzusetzen, wattige Tofu-burger oder irgendwelche Bratlinge aus der Verpackung. Auch Bratkartoffeln mit Käse zu Knödel und Kartoffelkloß plus Rot (bzw. Blaukraut), das mit Schmalz angesetzt wurde? Hilflose Versuche, kein Hineindenken in die Problematik.
Ich hätte einen Tipp: Schaut bei Jan ins Küchenleben und informiert euch, wie reichhaltig, bunt und vielseitig die vegetarische Küche ist, das gäbe auch 10 Punkte von Fleischessern. Einfach nur schauen, bei Jan könnte jeder außer der korrekten Zubereitung sogar noch einen Tipp finden, vegan zu kochen und auf tierisches vollständig zu verzichten, wie z.B. im Rezept Wildreis-Pilwa. Dann sind Vegetarier kein Fluch mehr in der Runde, sondern eine willkommene Herausforderung an den Gastgeber.
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