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Das perfekte Dinner Krefeld und mein Tagesablauf

Das perfekte Dinner Krefeld und mein Tagesablauf

Als sich in der 2. KW 2010 in Krefeld die Dinnerkandidaten im Rahmen der Vox-Sendung Das perfekte Dinner trafen, da mussten Sabrina, Adriane, Daniela, Wolf-Dieter und Willi ohne mich auskommen. Das wird die Teilnehmer nicht interessiert haben, für mich aber war es eine interessante Erfahrung. Über die Jahre habe ich mir angewöhnt, relativ pünktlich (Time-Shift macht's möglich) um 19 Uhr vor der Glotze zu sitzen und dem Kochevent zuzusehen. Nun ja, Kochevent ist meist übertrieben. Über die Jahre hat das Format eher den Charakter eines Treffens verhinderter Restauranttester angenommen. Was dort alles erfunden wird, um die möglichen zehn Punkte nicht zu vergeben. Am meisten stören mich Teilnehmer, die während der Sendung in den höchsten Tönen schwelgen, alles für toll und fast perfekt halten und dann gut gemeinte sechs Punkte aus der Tasche ziehen. Aber wie gesagt, ich kann das für diese Woche nicht beurteilen – die älteren Herren zeigten den Damen aber nach den Punkten zu urteilen, wie gekocht wird: Willi gewann mit 35 Punkten vor Wolf-Dieter mit 28 Punkten.

Was hatte die Woche für mich? Ich hatte ohne das perfekte Dinner plötzlich mehr Zeit am Feierabend und habe die Flimmerkiste sogar manchmal am Abend gar nicht angeschaltet. Sonst ist es ja eher so, dass die Kiste, wenn sie denn einmal an ist, auch gar nicht wieder ausgemacht wird. Und das Fernsehprogramm ist nun wahrlich nicht so, dass man etwa verpassen würde. Highlight der Woche für mich war der Film Marley und ich – den ich mir allerdings von der Konserve angesehen habe. Mal sehen, wie lange ich die Abstinenz von Dinner-Wettstreit aushalte.

Labrador © janet_farthing


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