
"Mein Leipzig lob' ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute". So steht es in Goethes Faust. Der hätte vielleicht auch zuerst Freude empfunden, dass "das perfekte dinner" nach Langem auch einmal (wieder?) den Weg in den Osten der gemischten Republik gefunden hat.
Und nun ist diese Woche vorbei. Wieder Leute kennengelernt, die sich offensichtlich nach wenigen Tagen mochten. Rezepte haben mich wie immer nicht interessiert. Aber die Auswahl "Leipziger" hatte es schon in sich. Es ist ja nicht so, dass bisherige Sendungen z.B. aus München nur aus Münchenern bestanden. Finde ich ja auch nicht nötig, grade die Vielfalt der Teilnehmer macht ja den Reiz der Runden aus.
Aber in der Leipziger Sendung habe ich die Leipziger vermisst. Die uralten, gemütlichen Sachsen. Anstelle von Leuten, die auch etwas von "friher" hätten einbringen können, außer einem Thüringer nur Zugewanderte. Irritiert hat mich auch, dass in der Runde auch die Klischees alle erfüllt worden. Bis hin zu der Tatsache, dass gehobene Arbeitsposition und Wohnambiente den Zugereisten vorbehalten waren. Ob das charakteristisch für Land und Leute ist? Vielleicht heißt die Sendung, in der die Einheimischen anzutreffen sind "Das perfekte ALDI Dinner" oder "Das perfekte billige Dinner"? Fazit: Für mich war diese Woche mal ein Flop.
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