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Deutschland zurück auf Anfang: Handy-TV via DVB-H wird nicht zur Fußball-Europameisterschaft (EM) starten

Deutschland zurück auf Anfang: Handy-TV via DVB-H wird nicht zur Fußball-Europameisterschaft (EM) starten

"Handy-TV via DVB-H wird nicht zur Fußball-Europameisterschaft (EM) starten. Noch sollen nicht alle Landesmedienanstalten die Frequenzen für das mobile Fernsehen genehmigt haben. Daher wird es nur an einigen wenigen Orten möglich sein, die EM-Spiele via DVB-H auf dem Mobiltelefon zu empfangen." Mit diesen Worten leitete Golem den Artikel Handy-TV: Zur Fußball-EM kein flächendeckendes DVB-H ein. Alle wollen irgendwie nicht – die Hersteller zögern, die Anwender sehen keinen Sinn, nach der Investition in DVB-T nun auch in weitere Geräte zu investieren, DVB-T kommt über Navis, Spielekonsolen, tragbare Multimedia-Player und Handys, wie z.B. über das LG HB620t, direkt in viele Haushalte.

Ist wirklich der Kunde schuld, dem seit Jahren DVB-T als "Überallfernsehen" und riesige Bildschirme als Alleinseligmachend angeboten werden? Ich erinnere mich an eine Reportage aus Südkorea, wo es zum Alltag der Leute gehört, Reisezeiten im öffentlichen Nahverkehr mit Handy-TV (Geräte von Samsung/LG u.a.) zu überbrücken. Zu einem angemessenen Preis, versteht sich. Da scheint in Deutschland der hase im Pfeffer zu liegen: Es gibt nicht genug zu verdienen.


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