Wie bei Golem häufen sich die Meldungen, dass immer mehr Telefonanbieter auf DVB-T via Handy setzen, als auf die eigentlich favorisierte Lösung DVB-H (Konzept Mobile 3.0). Der Chef von Vodafone Deutschland, Joussen wird zitiert mit der Aussage, dass ein kostenpflichtiges Angebot auf Basis eines separaten TV-Signals schwierig sei.
Nun ist zwar DVB-T in Deutschland weder wirklich flächendeckend noch von hoher Qualität – aber ich teile die Meinung. Der Einstieg in Handy-TV kann nur über DVB-T erfolgen. Erst dann, wenn der Handy-Fernsehzuschauer erlebt hat, welche Vorteile ihm das Fernsehen über das Handy bietet, dann wird er auch bereit sein, für spezielle Handy-TV-Angebote zu zahlen. Mit der Fußball-EM als einem Ereignis, wo eine große Zielgruppe wirklich heiß auf aktuelle Informationen ist, wurde ja von vilene Herstellern wieder einmal ein Start-Ereignis in die TV-Zukunft via Handy verpasst, das als bestens geeignet gewesen wäre … Eine der wenigen Ausnahmen: das neue HB620T von LG.

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