
Etwas überrascht war ich schon, als ich in einer Zeitschrift einen Test zu DVB-T Geräten mit Festplattenrekordern las. Krasse empfehlung der Tester: Kaufen Sie das preiswerteste Gerät, das auf dem Markt ist. Die Qualität eines preiswerten Geräts ist trotz vorhandener Gerätemängel immer noch gut genug, um die aktuellen DVB-T-Angebote auf der Festplatte abzulegen. Grund: Die Qualität der übertragenen Signale ist so schlecht, dass jeder Euro für ein besseres Gerät zumindest heute rausgeworfenes Geld ist.
Leider entspricht diese Aussage auch meinen Erfahrungen. Ich habe bei keinem Hersteller von Fernsehgeräten oder Bildschirmen auf der CeBIT in Hannover das aktuelle Tagesprogramm via DVB-T als Referenz für die Qualität der Geräte gesehen. Und bei mir zu Hause ist die Qualität noch nicht einmal so gut, dass ich zu jeder Tageszeit das EPG der Sender vollständig empfangen kann.
Und ob die Sender tatsächlich Interesse daran haben, die Qualität des Signals zu verbessern, bleibt offen. Die Empfangsprognose für meinen Empfangsbereich hat sich seit Jahren nicht geändert. Ich archiviere daher nur Sendungen, die über DVB-S kommen. Da liefern selbst die "schlechtesten" Sender immer noch eine höhere Qualität, als der "beste" Sender über DVB-T.
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