
Macht Ihnen DVB-T mit seinen vielen Artefakten bei schnellen Bewegungen wirklich noch Spaß? Ich finde diese Qualität immer wieder unbefriedigend. Deshalb beschlich mich irgendwie ein komisches Gefühl bei der Golem-Meldung "NMM passt Videoqualität automatisch dem Netzwerk an".
Technisch gesehen ist die Sache top. Die "Netzwerk-Integrierte Multimedia Middleware (NMM)" kann transparent auf alle im Netz vorhandenen Geräte zugreifen. Jedes Gerät kann unter einer anderen Plattform laufen, wobei neben Windows XP und verschiedenen Linux-Systemen nun auch Windows Vista, MacOS X sowie Systeme mit Cell-Prozessor wie die Playstation 3 und einige PDAs unterstützt werden.
NMM wird bei schlechter Verbindungsqualität schrittweise die Kompression erhöhen, den Kompressionsalgorithmus komplett austauschen und bei Bedarf auch auf einen schnelleren Rechner auslagern. In extremen Fällen kann sogar die Bildrate oder die Auflösung automatisch abgesenkt werden. Sobald sich die Verbindungsqualität verbessert, werden diese Maßnahmen wieder rückgängig gemacht. Gerade das letzere erinnerte mich stark an DVB-T, wo ähnliche Maßnahmen Verwendung finden, wenn sich mehrere Sender ein Bouquet teilen.
Noch ein Thema für meinen Besuch auf der CeBIT 2007 am Forschungsstand des Saarlandes (Halle 9, Stand B 65) – ob ich das wirklich alles schaffe?
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