
Eigene Videos von der Digitalkamera oder Filmszenen können geschickt miteinander kombiniert zu neuen Aussagen und unterschiedlichen Themen zusammengestellt werden. Ein Verfahren, bei dem Sie fehlende Szenen sogar geschickt als Gestaltungsmittel einsetzen können, ist der so genannte Assoziativ-Schnitt. Dabei löst die Aufeinanderfolge von Szenen beim betrachter Assoziationen aus. Dieser Sinnzusammenhang lässt beim Betrachter Zusammenhänge entstehen, die Sie nicht aufgenommen haben oder nicht in den fertigen Film aufnehmen wollen.
Wenn Sie z.B. zuerst ein Kind nah am Wasser zeigen und danach in einer Szene eine Schrittfolge nasser Kinderfüße, dann ist für den Betrachter der eigentliche Sturz ins Wasser nicht mehr nötig. Mit dem richtigen Ton kombiniert ist eine solche Szene manchmal in der Phantasie des Betrachters wirkungsvoller als die Realität.
Als Werkzeug kann der Cyberlink Power Director zum Einsatz kommen. Da diese Software außer dem Schneiden und Trimmen auch noch über eine Funktion zum Einstellen der Geschwindigkeit verfügt, könnten Sie auch durch Beschleunigung oder Verlangsamung der Szenen zusätzliche Assoziationen wecken.
COMMENTS
No Comments