Da muss ich doch mal schnell eine PM wiedergeben, auch wenn sie eher in das "Pressefreiheits-Blog" gehört (siehe Blogroll). Aber die Damen und Herren dieses Blogs sind nicht so schnell. Es geht um den berliner zoo und Restriktionen beim Zugriff auf den Pressebereich.
"Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert den Knebelvertrag, mit dem der Berliner Zoo Journalistinnen und Journalisten zu positiver Berichterstattung zwingen will. Zugang zum Pressebereich des Zoos im Internet erhalten nur Journalisten, die sich verpflichten, die dort zur Verfügung gestellten "Materialien nicht für Darstellungen zu verwenden oder zu überlassen, die die Zoologischer Garten Berlin AG oder ihre Mitarbeiter in einem ungünstigen Licht erscheinen lassen", so der Wortlaut.
Der DJV fordert vom Berliner Zoo, die Nutzungsvereinbarung für den Pressebereich seines Internetauftritts umgehend zu ändern. "Der Berliner Zoo hat nicht das Recht, in die Freiheit der Berichterstattung einzugreifen", kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Gerade vor dem Hintergrund der internationalen Sympathiewelle für das Berliner Eisbärbaby Knut seien Knebelverträge für Journalisten nicht nachvollziehbar."
Das war dann wohl ein Eigentor vom Zoo, offensichtlich nicht gewünschte schlechte Presse. Ich schließe mich an: "Lasst Knut endlich frei, lasst die Knebel fallen!"
COMMENTS
1 Comments
rehauge
April 19th, 2007 12:13 PM
Knut geknebelt? Wollen die das wirklich machen bzw. haben sie es schon? Wäre ja echt ne sauerei…das arme Tier:O(. Am besten lassen sie Knut ganz in ruhe, der ganze Rummel macht doch das Tier nur verrückt.