"Unternehmen fürchten Datenhandelsverbot". Laut Golem.de wehrt sich die "Wirtschaft" gegen ein Verbot des Handels mit Kundendaten. Sie fürchtet, dass ihre Interessen nicht mehr gewahrt werden. Ich bin im Zusammenhang mit dem Digitalen Fernsehen auf folgendes gestoßen:
Die Risiken für den Nutzer: Grenzenlose Entäußerung von Daten? Die Kehrseite der Informationsfülle liegt darin, dass Daten und Profile verwendet werden können für Zwecke, die dem Nutzer alles andere als recht sind. Diejenigen, die über die Daten verfügen, halten kostbare Informationen in den Händen, die individuelle Entäußerung von Daten auf der einen Seite korrespondiert mit einem beträchtlichen Gewinn von Datenmacht auf der anderen Seite. Auch wenn der Staat vieles von seinen Bürgern wissen will, wie die gesetzlichen Vorstöße zu Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchungen belegen, der Datenhunger der Wirtschaft ist kaum weniger ausgeprägt. Letzteres zeigt sich nicht nur im Internet, sondern auch bei digitalen Rundfunkangeboten.
Erstaunlich, wie diese und auch noch weitere hochinteressante Überlegungen kaum Beachtung finden, obwohl sie öffentlich zugänglich sind. Die 72 Seiten des Digitalisierungsberichtsberichts 2008, erstellt von der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM), sind lesenswert.
Unternehmen fürchten Datenhandelsverbot

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