
Ist bitter nötig, diese Entschuldigung. Es waren nur wenige Teile, aber irgendwie war der Wurm drin. Erst hatte ich anscheinend ein Päckchen, das ich nicht brauchte. Dann hatte ich plötzlich zwei benötigte Teile zu wenig. Und dann wäre ich fast Hals über Kopf am Sonnabend zu IKEA gedüst – nicht auszudenken. Sie kennen das?
Nun muss ich aber erklären, warum die Entschuldigung fällig ist: Nicht IKEA, sondern ich selbst war der Verursacher des ganzen Durcheinanders. Nachdem ich die Schubladen mindestens zum sechsten Mal versetzt hatte und diese dann doch wegen der Tür immer noch nicht aufgingen, hab ich den Hersteller verflucht. Das trotz bisher bester Erfahrungen! Nach einem Blick in die Anleitung – einem gründlichen – löste sich das Durcheinander auf. Plötzlich hatte alles seine Bedeutung: Die fehlenden Teile waren nicht nötig und das "nicht benötigte" fand plötzlich auch eine Stelle.
Fazit: Selbst wenn Sie schon dutzende IKEA-Möbel erfolgreich zusammengepuzzelt haben, Sie sollten nicht wie ich die comicartige Anleitung oberflächlich betrachten. Alles hat seinen Sinn und passt am Ende doch. Deshalb noch einmal Entschuldigung, IKEA.
COMMENTS
No Comments