Geldverbrennung oder Google-Killer?
abgelegt im Archiv Top oder Flop am 28.07.08

"Cuil is an old Irish word for knowledge. For knowledge, ask Cuil". Mit dem angeblich weltgrößten Index tritt Cuil.com an, dem Quasi-Monopolisten Google den Rang abzulaufen. Frühere Experten von Google und IBM haben laut Golem 33 Millionen US-Dollar Risikokapital zusammengetragen, um eine Suchmaschine ins Leben zu Rufen.
Bis jetzt sieht es ja eher nach Geldverbrennung aus: Der Name CUIL.com ist kaum zu behalten, eine Eingrenzung auf Topleveldomains nicht erkennbar, Sucheinstellungen fehlen auf den ersten Blick und die Anzeige patzt noch mit deutschen Umlauten, die einfach weggelassen werden. Aber was solls, es ist der erste Tag und wie der Ansturm zeigt, lechzt die Internetgemeinde nach einer Alternative zu Google. Immerhin verzichtet Cuil (nach eigenen Angaben) auf die Erhebung von persönlichen Daten, Suchanfragen des Nutzers werden nicht gespeichert - für mich ein Argument gegen Google.
Witzig nebenbei ist der Verweis aus dem Suchergebenis von CUIL heraus auf eine mir ebenfalls bisher unbekannte Suchmaschine, die auf den ersten Blick einen viel besseren Eindruck machte - NOOLYS. Aber drücken wir CUIL und anderen die Daumen, eine Konkurrenz bei den Suchmaschinen wäre allemal ein Gewinn für das Internet.
Permalink: Geldverbrennung oder Google-Killer?
Tags: Google CUIL Golem Internet Suchmaschine Noolys
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Kommentar von:
Christoph@LG
(29.07.08 11:55 Uhr)
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