
Es scheint entschieden: Länder, Rundfunkanstalten, Aufsichtsbehörden und Mobilfunkbetreiber einigten sich jetzt auf ein bundesweit einheitliches Programmangebot für Handy-TV in Deutschlandauf Basis des Übertragungsstandards DVB-H. Die weniger leistungsfähige Alternative DMB steht nicht mehr zur Debatte. DVB-H ist eine mobile Variante des terrestrischen Digitalfunks DVB-T. "Dieser arbeitet besonders frequenzsparend", begründeten die Beteiligten ihre Entscheidung.
"Mit dieser Entscheidung rückt der Start von Handy-TV Ende 2007 in greifbare Nähe", berichtet das Mobil Marketing-Blog. Allerdings könne das Kartellamt dem noch einen Riegel vorschieben. Denn die Behörde prüft derzeit, ob die Mobilfunkanbieter – angesichts fehlenden Wettbewerbs – die Sendetechnik gemeinsam betreiben dürfen.
MFD-chef Henrik Rinnert erwartet vom Bundeskartellamt eine schnelle Entscheidung und wehrt sich "gegen den Versuch, früh dominierende Strukturen zuzulassen oder einen Technikstandard festzuschreiben".
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