Golem regt immer wieder zum Nachdenken an. Die Meldung, dass Online-Nutzer einen Breitband-Internetzugang bevorzugen, ist ja so aufregend nicht. Aufregender wäre es, wenn das Angebot in Deutschland so wäre, wie anderswo. Ich erinnere mich an eine Sendung über große Städte in Südkorea, wo die Anbieter die schnellste Breitbandvariante einfach in alle Haushalte gelegt haben.
Ziel der Kampagne: Nicht der Zugang, sondern erst ganz spezieller Inhalt verursacht die Kosten. Ich erinnere mich, dass die Gesellschaft die Aktion als großen Erfolg verbuchte: Reges Interesse an bezahlten Inhalten wie digitalem Fernsehen, Einkaufen übers Internet und allem, was Spass macht. Das Konzept gefiel mir besser als das Motto "erst zahlen, dann Zugang und dann noch mal zahlen.
Aber es muss eben auch technisch gehen. Mir ist völlig unklar, warum die Verantwortlichen zugelassen haben, dass meine uralte Leitung auf dem dorf ein Breitband bietet und die neuen Leitungen im Osten genau das verhindern. Kurzsichtig, wie die Einführung von DVB-T mit veralteten Formaten, die nicht HDTV fähig sind.
[Golem: Online-Nutzer mögen Breitband-Internetzugang]
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