Die Benutzer entäußern sich ihrer Daten freiwillig – auch in videos bei YouTube. Wer in seinen Filme spricht, der kann (muss) nun damit rechnen, auch darüber gefunden zu werden. Google hat seine Suche nach Wörtern in Videos verbessert und als Google Audio Indexing als Suche in Politikervideos gestartet. Damit werden gesprochene Stellen analysiert, in Wörter umgewandelt und indiziert. Dieses Verfahren stellt dann sicher, dass Keywords der Google-Suche auch zu Treffern bei YouTube führen.
Ich kann darin übrigens keinen Anlass zum Jubeln finden. Auch die Formulierung bei Golem irritiert mich etwas: "Wie bei der "Elections Video Search" bleibt die Suche weiterhin auf Videos aus dem Politikkanal von YouTube beschränkt. Allerdings können Nutzer darauf hoffen, dass sich das ändert: In den FAQ heißt es, GAudi sei breiter angelegt als die Elections Video Search, und die US-Wahl sei nur ein erster Schritt. Bedenklich dies Vorstellung. Aber was soll man auch erwarten, wenn sich die Benutzer wünschen, "dass die Sprachsuche nicht auf Politikervideos beschränkt bleiben solle.. Noch ein Grund mehr für private Nutzer, sich nicht auf YouTube zu präsentieren – aber das kann auch gewollt zu sein. Vielleicht ist es ein Ansatz für Google auf dem Wege, aus YouTube Bares herauszuholen.

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