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King Kong und die Osterbotschaft

King Kong und die Osterbotschaft

Soso, es gibt also bischöfe die meinen, der österliche Frieden werde durch ein Übermaß an Gewalt im Fernsehen gestört. Besser als King Kong wäre es, blutende Dornenkronen und durchlöcherte Hände und Füße zu zeigen. Aber so war das wohl nicht gemeint. Eher als Ansatz, den Zuschauern vorzuschreiben, was sie für angemessen halten. Gelesen habe ich auch aus PolitikerInnenmund so etwas wie "… Tages des Friedens und des Miteinanders ohne Brutal-TV …" Auch das ist einer Frage würdig, denn sollten das nicht alle Tage sein?

Aber ich will bei "King Kong" bleiben und dessen Ende, dass " … die Böse das Biest getötet hat … " Das sagt ausgerechnet der Filmemacher, ohne dessen Engagement das Tier dort geblieben wäre, wo es sicher verwahrt war. Außerdem schien mir die Botschaft des Films eindeutig zu sein, dass Liebe dort scheitert, wo Gier nach Macht und Gewinn die Oberhand haben – zutiefst österlich. Mit dem Blick auf die ersten Zeilen dieses Beitrags fand ich die Bilder des Films über den religiösen Wahn, der zur Zerstörung führt und über den christlichen Eifer zum Gelderwerb samt zynischer Botschaft "… widme ich den Erlös der Frau und den Kindern …" in einer Auseinandersetzung mit der Osterbotschaft zumindest als geeigneten Ausgangspunkt.

Aber es ist ja auch andernorts nicht unüblich, mit Klischee, Verbot, Anmaßung und bewusster Irreführung zu arbeiten, statt Hintergründe vielfältig zu durchleuchten. Das verbietet sich in unserer Zeit offensichtlich von selbst, denn bei vielen Fragen stünden dann sowohl Bischöfe als auch Politiker zur Disposition.


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