Download, ISO auf CD brennen, Rechner von der CD booten und sofort Fernsehen. Geht nicht? Doch, mit dem kostenlosen OpenSource Festplattenrecorder VDR 1.6 Live auf Live-Linux. VDR 1.6 Live ist ein Linux-Live-System auf Basis der Debian-Distribution sidux, das auf den Festplattenrekorder VDR 1.6.0 abgestimmt ist. Schon im von der CD direkt gestarteten Live-Modus, aber auch nach einer Übertragung des Systems auf eine interne Festplatte, kann mit einer digitalen TV-Karte (DVB-S, DVB-C oder DVB-T) sowie Hauppauge-PVR-Karten ferngesehen werden. VDR regelt die Aufnahmen, erlaubt zeitversetztes Fernsehen (Time-Shift), bietet Unterstützung für dolby digital und zeigt die EPG-Daten aus dem DVB-Signal. Auch Funktionen wie Videotext und Radio-Empfang mit RDS stehen zur Verfügung. Bis zu dieser Stelle haben meine Linux-Erfahrungen gereicht, um das Programm einfach nur toll zu finden – Bedienung meist einfach, Einstellungen auf den ersten Blick nicht wirklich überschaubar, aber sonst Top. Da die ganze Sache mit einem Download und einer CD keine Installation erfordert – Probieren lohnt!
VDR 1.6 Live soll sich auch zum Aufbau eines Client-Server-Systems eignen: Ein Rechner mit einer oder mehreren DVB-Karten und gestartetem VDR Live schickt die Fernsehdaten an Rechner ohne DVB-Karte weiter. Auch Windows-Rechner können so beispielsweise mit Hilfe des VLC-Players die Streams empfangen und darstellen. Ich muss gelegentlich mal ausprobieren, wie das läuft, wenn ich mein internes Hausnetzwerk vollendet habe.
ISO-Download bei Magnus
Projekt
VDR-Portal

COMMENTS
1 Comments
Jan Theofel
Juli 5th, 2008 02:10 PM
Schön an VDR ist auch, dass man es kinderleicht über ein Webinterface oder per ssh remote bedienen kann. Damit kann man aus Mobile-Web-Clients wie einem iPhone auch ganz leicht eine Fernsteuereung über das heimische WLAN machen.