
Blind-Testing nennt sich ein Verfahren, bei dem die Tester – bezogen auf das Testen von Computerspielen – " … "naive" Leute (sind), die das Spiel noch niemals gesehen hätten und die auch keinerlei Anleitung dafür bekommen dürften. Nur dann erhalte man ehrliche Informationen, die Rückschlüsse auf das Verhalten oder die Probleme echter Kunden erlauben. Man müsse nur den Mut aufbringen, auf die Tests wirklich zu hören."
Für Software für das digitale Fernsehen, die Videobearbeitung oder z.B. DVB-T-Geräte wären solche Tests auch hilfreich. Wie oft sitze ich als (durchaus nicht immer naiver) Nutzer davor und bin trotz bedienungsanleitung völlig frustriert. Dass es sich lohnen kann, einen bewährten Weg nach dem "Hören auf Anwender" über den Haufen zu werfen, habe ich grade in einem Test von Microsoft Office 2007 erfahren. Schade, dass die Anwender immer erst spät befragt werden oder das Verlassen "getretener" Pfade als Riskio gilt. Aber wie anders entsteht Neues?
[at Golem.de]
[Zu meinem Test von Microsoft Office 2007 bei WinTotal.de]
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