
Eine Feier ist nicht nur lustig, sie kann auch informativ sein, wenn die richtigen Leute mit am Tisch sitzen. Mein Freund Lex ist begeisterter Fernseh-Technik-Fan. Seine Wohnung offenbart computergesteuerte Lautsprecheranlagen und einen Flachbildfernseher vom Feinsten. Das war Grund genug für mich, eine Frage zu stellen: "Welche Auflösung muss ein digitaler Monitor haben, um die Auflösung für HDTV zu bieten?" Seine Antwort war die folgende:
Normale Fernseher analog 4:3 haben eine Bildschirmauflösung von 768X576 Bildpunkten bei 25 Bildern je Sekunde. Bei HDTV beträgt die volle Auflösung 1920×1080. Aber auch diese Angabe ist mit Vorsicht zu betrachten. Nur wenn ein p dahinter steht, ist die volle Auflösung vorhanden. Steht ein i dahinter, ist die Auflösung interpoliert. Das sind also Geräte, die eine volle Auflösung nicht haben, sondern elektronisch interpolieren, anpassen. Üblicherweise steht dafür auch HD Ready. Dieses Gerät ist darauf vorbereitet, HDTV-Signale zu verarbeiten, anzuzeigen, aber eben nicht in voller voller Auflösung, so wie z.B. der Samsung SyncMaster 225 MW mit der 1.680 x 1.050 Bildpunkten. Nur Geräte mit Full HD können echtes HDTV bieten, sie weisen die 1920×1080 Bildpunkte auf. Wesentlich für die Anzeige moderner Übertragungen wird auch die 1080/24p Signalverarbeitung sein – ein Standard für die Wiedergabe von High Definition Inhalten. Zu beachten bei Verwendung von Computern ist außerdem, dass moderne Grafikkarten DVI-D oder HDMI-Anschluss bieten, aber eben keinen Ton.
Wir waren uns dann auch noch darüber einig, dass für echtes HDTV die Signale über digitale Kabel oder digitalen Satteliten kommen müssten – DVB-T ist dafür im Moment völlig ungeeignet.
[DVB-T ist kein Qualitätsfernsehen und erst recht kein HDTV]
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