
Eigentlich ist das eher eine rhetorische Frage, ob die Umstellung der Rundfunkgebühren vom jetzigen Modell auf eine Haushaltsabgabe teuer wird oder nicht. Klar wird sie das, die Frage ist nur, wie hoch die Kosten letztendlich werden. Aktuell weiß das noch keiner. Die Financal Times Deutschland vermeldet unter der Überschrift "Umstellung der TV-Gebühr kostet Millionen", dass die ungeliebte GEZ erstens noch gebraucht wird und zweitens Geld sparen soll.
Wen wundert das? In Zukunft werden also auch weiterhin etwa 2% der Einnahmen dazu verwendet regelmäßig festzustellen, ob jemand, der von der Zahlung der Haushaltsabgabe befreit ist, das auch zu Recht ist. Das sind etwa 10% der "Rundfunkteilnehmer" (laut Golem bis zu 3,3 Millionen) natürlich sozial schwache Haushalte. Die Umstellung selbst soll laut Financial Times 150 Millionen kosten, was zwar noch nicht sicher ist, aber von der ARD schon mal vorsorglich dementiert wird. Sicher zu recht, denn üblicherweise sind die ersten Schätzungen immer dann zu niedrig, wenn es um öffentliche Gelder geht. Vermuten wir als schon mal das Doppelte, dann liegen wir sicher richtig.
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