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TV-Hardware
von Jörg Schumacher am 29.12.06

Es muss eine Festplatte im Gerät vorhanden sein, die den Stream zwischenspeichert. Diese Funktion bieten viele Geräte. Dennoch liegt, wie eigene Erfahrungen zeigen, der Teufel im Detail: Time-Shift ist ein vieldeutiger Begriff, den Hersteller unterschiedlich auslegen.
Besonders komfortabel ist eine Time-Shift-Funktion, die den Stream des aktuellen Senders automatisch eine gewisse Zeit speichert. Dann kann mitten in der Sendung schon mal der Rücklauf eingesetzt werden, um eine verpasste Szene noch einmal zu sehen.
Was zeichnet gute Geräte aus? Nach meiner Meinung zuerst die Möglichkeit, die maximale Dauer des möglichen Zeitversatzes selbst zu bestimmen. Wo das nicht geht, sollten mehr als 30 Minuten eingestellt sein - für mich ist das die Untergrenze. Um beim Beispiel zu bleiben: Wer will denn in Zeiten von Telefon-Flatrates schon nach 30 Minuten auflegen? Alternativ sollte eine laufende Time-Shift-Aufnahme noch nachträglich in eine "echte" Aufnahme umgewandelt werden können. Das ist bei vielen Geräten nicht selbstverständlich. Mein Tipp: Fragen Sie den Händler Ihres Vertrauens nach der konkreten Funktion des zeitversetzten Fernsehens, wenn das Datenblatt der TV-Hardware den Eintrag "Time-Shift" enthält.
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