Trekstor SatCorder neptune Full-HD 1080i im Praxistest - Teil 2
abgelegt im Archiv So geht es , TV-Hardware , Videobearbeitung am 24.10.08

Der Test des Trekstor SatCorder neptune Full-HD 1080i sollte vor allem Erfahrungen darüber bringen, ob für vergleichbare Geräte eine interne Festplatte vorzuziehen ist oder das Konzept des neptune, auf einer austauschbaren USB-Festplatte (HDTV)-Sendungen aufzunehmen, Time-Shift zu realisieren und die Konfigurationsdateien darauf zu sichern
Insgesamt erscheint mir nach den dem Test des Trekstor SatCorder neptune Full-HD 1080i eine externe Festplatte problematisch. Ich würde nach den vorliegenden Erfahrungen vorziehen, wenn zumindest für das Time-Shift eine (kleine) interne Festplatte integriert wäre. Ich habe mich daran gewöhnt, dass mein DVB-T Receiver automatisch 30 Minuten aufzeichnet und jederzeit auf eine verpasste Stelle zurückgespult werden kann. Dafür hat der neptune bei aktiviertem Time-Shift auch locker mehr als eine Stunde realisiert.
Das Aufnahmeformat, mit dem die Daten auf die Festplatte gelangen, ist sehr unübersichtlich. Der neptune selbst geht mit diesem Format locker um und realisiert sogar eine Schnittfunktion, mit der Teile zwischen zuvor angelegten Lesezeichen aus der Aufnahme geschnitten werden können. Das sollten aber zuerst an Aufnahmen geübt werden, deren mögliche Zerstörung in Kauf genommen werden kann.
Vorteil der Lösung mit einer externen Festplatte als Aufnahme liegt auf der Hand. Erstens könnten thematisch unterschiedliche Mitschnitte gezielt auf verschiedenen Festplatten archiviert werden. Außerdem könnte neuer Platz für Aufnahmen durch den austausch der volle Platte geschaffen werden, ohne dass wie bei einer internen Lösung erst Mitschnitte gelsöcht werden müssten. Das Gerät kommt mit einem Austausch der Festplatten gut zurecht, wenn die Geräte nicht einfach abgezogen, sondern - wie im Handbuch beschrieben - an und wieder abgemeldet werden.
Dennoch, der Plan, die Aufnahmen via iomega ScreenPlay TV link abzuspielen, schlug wegen des Aufzeichnungsformats fehl - ich habe noch keine Methode gefunden, um den MPEG-4 AVC Transportstream am PC zu schneiden oder zu konvertieren. Aber dazu demnächst vermutlich mehr. Immerhin konnten die einzelnen Dateien, aus denen eine Aufnahme besteht und die jeweils ca 1,5GB groß sind, mit Hilfe des guten alten COPY-Befehls zusammenzufügt und als Ganzes abgespielt werden - der aktuelle VLC-Player enthält den nötigen Codec, setzt aber einen leistungsstarken Rechner bei der Wiedergabe voraus.
Fazit des Tests: Der Trekstor SatCorder neptune Full-HD 1080i ist ein äußerlich unauffälliges, aber qualitativ hochwertiges Gerät mit einer einfachen, übersichtlichen Bedienung. Die Inbetriebnahme ging schnell, die Bildqualität ist ausgezeichnet. Vermutlich nicht zu toppen ist das (leider bis 31.12.2008) befristete Angebot, bei Online-Registrierung eine externe trekstor Festplatte zu erhalten. Bleibt anzumerken, dass ich mich Erfahrungen im Umgang mit dem Gerät sehr interessieren - also ran an die Tastatur und schreibt mir Eure Meinung.

Tags: Trekstor SatCorder neptune FullHD 1080i iomega ScreenPlay TV link HDMI FAT32 Samsung s
Stimmen Sie ab für Trekstor SatCorder neptune Full-HD 1080i im Praxistest - Teil 2:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.00 Punkten (von 5 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
| RSS | |
|
| |
| Yahoo! |
|
| Bloglines |
|
| Followen Sie uns bei Twitter! |
Most Popular
Alternativ
Blogroll
CD/DVD erstellen
Das perfekte Dinner
Digitale Trends
DVB Viewer
DVB-C/DVB-H
DVB-S
DVB-T
Freeware
Informationen über
Internet-TV
Kommentiert
Kurz vorgestellt
Lesen statt Fernsehen
LG Viewty
Messe
Misc
OpenSource
Programmvorschau
