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von Jörg Schumacher am 28.03.08

Viele Filme, besonders Serien aus den USA planen Werbepausen ein und machen so aus einer Zwangsunterbrechung ein Stilmittel. Entweder ist sowieso ein Ortswechsel/Szenenwechsel nötig oder die Spannung wird so aufgebaut, dass eine Pause die Wirkung noch steigert. Anders bei Filme, die ohne Pause gedacht waren. Wenn der Zeitpunkt der Werbung nach reinen Zeitvorgaben erfolgt, und dann formal der nächste Schnitt für die Werbeunterbrechung gewählt wird, könnte die gewünschte künstlerische Wirkung des Films noch mehr zum Teufel gehen als es durch die Werbung ohnehin der Fall ist. Deshalb scheint sich als erster Lichtblick aus dem Dilemma eine Zustimmungspflicht der filmemacher zu den gewählten Werbeunterbrechungen anzudeuten. Vielleicht lässt sich dann ja auch in Zukunft die sinnlose Wiederholung von Szenen vor dem Schnitt unterdrücken - obwohl es in Zeiten von Time-Shift jeder selbst in der Hand haben könnte, wie mit der Werbung umgegangen wird: Einfach den Film am Beginn anhalten und dann die Werbung überspringen.
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